Hundetrainer müssen auf Grund ihrer Ausbildung oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Hunden die für die Tätigkeit als Hundetrainer erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben; der Nachweis als Sachkundenachweis ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen. Nach der Systematik des § 11 Abs. 2 Nr. 1 TierSchG a.F. obliegt es demjenigen, der eine Erlaubnis zum Betrieb einer gewerblichen Hundeschule beantragt, seine Sachkunde hinreichend nachzuweisen.
Eine Hundetrainer, der langjährig erfolgreich und beanstandungsfrei als Hundetrainerin tätig gewesen war und sich während der Tätigkeit als Hundetrainer durch Seminare kontinuierlich fortgebildet hatte und zudem von der Behörde selbst als Hundetrainer e mpfohlen worden, insbesondere für Hunde, die Verhaltensauffälligkeiten gezeigt hätten, und habe ihr dieser „im persönlichen Gespräch“ bereits bestätigt, „dass sie aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit und Erfahrung hinsichtlich ihrer Sachkunde eigentlich auf die Prüferseite gehören würde“.
Nach diesen Maßstäben habe die Antragstellerin nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit glaubhaft gemacht, dass sie die Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 Buchstabe f TierSchG erfülle. Solange ein Hundetrainer nicht die erforderliche Sachkunde nicht in einem Fachgespräch oder auf andere Weise nachgewiesen habe, bestehe kein

Die Tätigkeit der gewerbmässigen Ausbildung von Hunden für Dritte sowie die Anleitung der Hundehalter bei der Ausbildung von Hunden bedarf nach § 11 Abs.1 Satz 1 Nr. 8f TSchG der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Nach § 21 Abs.5 Satz1 SchG i. V. m § 11 Abs. 2 Nr.1 TierSchG a.F. kommt es darauf an, ob die für die Tätigkeit verantwortliche Person aufgrund ihrer Ausbildung oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgang mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hat, der Nachweis hierüber ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen.


§11 Abs.5 Satz 6 TierSchG - Ermessen Sachkundenachweis Hundetrainer Erfahrung
Hundetrainer besaß eine befristete Erlaubnis für die gewerbsmäßige Ausbildung von Hunden für Dritte oder Anleitung der Ausbildung der Hunde durch den Hundehalter. Der Hundetrainer besaß langjährige berufliche Erfahrung und Weiterbildungsnachweise. Nach Aufforderung des Bezirksamtes verlangte die Behörde zur Erteilung der Erlaubnis für Hundetrainer nach § 11 Abs.1 Satz 1 Nr.8f TSchG weiter Nachweise der Sachkunde. So forderte die Behörde den Hundetrainer seine Sachkunde als Hundetrainer in einem 3 Teile gegliederten Sachkundegespräch und Zahlung einer Gebühr vom 320,00 Euro.
Nachdem der Hundetrainer dieser Aufforderung nicht nachkam, da er nach seiner Meinung über genügende Sachkenntnis schon allein durch seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit als Hundetrainer nachweislich zu verfügen, ordnete die Behörde den sofortigen Untersagung seiner Tätigkeit als Hundetrainer an.
Die Behörde ordnete gegenüber den Hundetrainer die sofort Untersagung seiner Tätigkeit als Hundetrainer an, mit der Androhung von von Zwangsgeld wenn der Hundetrainer seiner Tätigkeit als Hundetrainer weiterhin ausübe.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat indes entschieden, dass eine Beurteilung über die fachliche Kompetenz eines Hundetrainers alleinig über ein Sachkundegespräch wie viele Behörden es annehmen, nicht rechtens ist.
Die Tätigkeit der gewerbmässigen Ausbildung von Hunden für Dritte sowie die Anleitung der Hundehalter bei der Ausbildung von Hunden bedarf nach § 11 Abs.1 Satz 1 Nr. 8f TSchG der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Nach § 21 Abs.5 Satz1 SchG i. V. m § 11 Abs. 2 Nr.1 TierSchG a.F. kommt es darauf an, ob die für die Tätigkeit verantwortliche Person aufgrund ihrer Ausbildung oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgang mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hat, der Nachweis hierüber ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen.
Das Gericht stellte in dem vom Rechtsanwalt Ackenheil erstritten Urteil eindeutig fest, dass die zuständigen Behörde zur Erteilung der Erlaubnis für Hundetrainer 11 Abs.1 Satz 1 Nr. 8f TSchG je nach Fall hat die Behörde ein Ermessen habe.
Vielmehr sah die Kammer es als erwiesen an, dass für die Erteilung die erforderliche Sachkunde eines Hundetrainer gemäß § 11 Abs.1 Satz 1 Nr.8f TierSchG auch als gegeben angesehen werden kann, dass der Hundetrainer ausreichende tatsächliche Erfahrung mir Hunden erworben hat.
Fazit:
Diese Urteil ist ein weiteres von der Ackenheil Anwaltskanzlei | Kanzlei für Tierrecht erstrittenes Urteil das erneut belegt, dass gerade Behörden und Veterinäramte einen Ermessensspielraum besitzen bei der Erteilung der Erlaubnis für Hundetrainer nach § 11 Abs.1 Satz 1 Nr.8f TSchG je nach Fallgestallung zu berücksichtigen ist.

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