No 'slide' images have been detected!
How To Add Images To Your Slider
  1. View your project in edit mode by clicking the edit button.
  2. Import or drag and drop an image into your editor.
  3. Double click the image and in the popup menu change the filename to something that starts with 'slide'.
  4. Add as many images as you want and make sure to also change the filenames to something that starts with 'slide' (e.g. slide-2.jpg, slide-3.jpg).

Pferderechtsanwalt, Anwalt, Rechtsanwalt, Rechtsberatung rund um das Pferderecht, Probleme beim Pferdekauf, Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und Umgebung, bundesweit.

HAFTUNG | Schadenersatz vom Hufschmied - Pferd lahmt
Beim Beschlagen eines Pferdes machte ein Hufschmied einen gravierenden Fehler, sodass das Pferd lahmte. In der Folgezeit begann das Springpferd so stark zu lahmen, dass der Pferdebesitzer das Pferd aufgrund der Lahmheit einschläfern musste. Wegen des fehlerhaften Hufbeschlags verlangte der Pferdehalter von dem Hufschmied einen Schadenersatz in Höhe von 350.000 Euro. Das OLG Köln entschied, dass wie bei Ärzten und Tierärzten auch hier eine Beweislastumkehr greift. Nach aller Lebenserfahrung gelte ein „Anscheinsbeweis“, wonach der Fehler des Hufschmieds für das Lahmen des Pferdes verantwortlich ist. Nach einem Fehler beim Beschlagen eines Pferdes müssen daher auch Hufschmiede beweisen, dass für nachfolgende Schäden am Pferd nicht ihr Fehler die Ursache ist. Hier gelten dieselben Maßstäbe wie bei Ärzten und Tierärzten, wie das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem am Dienstag, 29. November 2016, bekanntgegebenen Urteil entschied (Az.: 19 U 129/15).


WEIDEUNFALL | Haftung Pferdepension: Pferd verletzt Stute
Ein durch einen „hengstischen“ Ausbruch eines Wallachs entstandenen Schaden ( WEIDEUNFALL) an einem anderen Pferd (hier: Stute) kann der Tierhüter des Tieres (Pferdepension) von der Halterin des Pferdes nicht ersetzt verlangen. Näheres unter: PFERDERECHT HAFTUNG PFERDEPENSION


REITUNFALL | Haftung: Pferdehalter haftet, wenn der Reiter ohne Erlaubnis auf das Pferd aufsitzt und stürzt
Pferdehalter haften auch dann für Unfälle, wenn der Reiter ohne Erlaubnis auf das Pferd gestiegen ist. Danach kann das Reiten ohne Erlaubnis allerdings zu einem erhöhten Mitverschulden des Reiters führen. Näheres unter: PFERDERECHT HAFTUNG PFERDESTURZ


PFERDETRITT | HUFSCHMIED: HAFTUNG PFERDEHALTER
Ein beim Beschlagen eines Pferdes verletzter Hufschmied ( durch PFERDETRITT ) kann den Pferdehalter aus dessen PFERDEHALTERHAFTUNG / Tierhalterhaftung ungekürzt in Anspruch nehmen. Nähers unter: PFERDERECHT HAFTUNG


REITUNFALL | Reitlehrer muss nicht bei jedem REITUNFALL haften
Nicht jede Pflichtverletzung eines Reitlehrers begründet bei einem Reitunfall einen Schadenersatzanspruch. Denn der Fehler des Reitlehrers muss immer auch direkt ursächlich mit dem Unfall zusammenhängen. Näheres unter: PFERDERECHT REITUNFALL HAFTUNG


Pferdepension | Haftung: Pferde Vergesellschaftung
Zur Frage der Haftung wegen fehlerhafter Durchführung der Vergesellschaftung eines Pferdes musste der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe Stellung nehmen. Die Klägerin, Eigentümerin des Araberwallachs A., bei dessen Handhabung es zu Schwierigkeiten gekommen war, hatte mit der beklagten Betreiberin eines Pferdepensionsbetriebs vereinbart, das Pferd A. bei dieser einzustellen, insbesondere eine Vergesellschaftung des Pferdes mit der Wallachherde vorzunehmen. Anfang Mai 2009 wurde A. daher auf einer Koppel der Beklagten mit neun Pferden der Wallachherde zusammengestellt. Zuletzt wurde das in der Herde ranghohe Pony B. zu den Pferden gelassen, das sich alsbald aggressiv gegenüber A. verhielt, so dass dieser wiederholt flüchtete. Hierbei überschlug sich A. in vollem Lauf und verletzte sich so schwer, dass er schließlich eingeschläfert werden musste. Die Klägerin verlangte nun von der Beklagten wegen fehlerhafter Vergesellschaftung Schadensersatz in Höhe von ca. 8.000 Euro. Die Beklagte habe das Pony B. zu früh zu der Herde gestellt und die Attacken des Ponys gegenüber A. nicht frühzeitig unterbunden. Das Landgericht Heidelberg hat die Klage nach einer umfangreichen Beweisaufnahme abgewiesen. Auf die Berufung der Klägerin wies der 1. Zivilsenat mit Beschluss gemäß § 522 Abs. 2 ZPO auf die voraussichtliche Erfolglosigkeit der Berufung hin. Eine Pflichtverletzung der Beklagten mit Blick auf den zwischen den Parteien abgeschlossenen Geschäftsbesorgungsvertrag habe das Landgericht nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme, den Zeugenaussagen und den Ausführungen des Sachverständigen zu Recht nicht festzustellen vermocht. A. sei monatelang vorher schon von einer Reitlehrerin vor Ort im Beritt gewesen und darüber hinaus mehrfach vorab mit anderen Pferden der Herde zusammengeführt worden. Bei mindestens einem Ausritt sei dabei speziell das wesentlich kleinere Pony B. als Handpferd mitgeführt worden, ohne dass es zu irgendwelchen Problemen gekommen sei. Auch am fraglichen Morgen seien die Mitglieder der Wallachherde nur sukzessive mit A. konfrontiert worden, bevor als letzter auch noch B. in den Paddock gelassen worden sei. Die Beklagte habe sich in der Nähe aufgehalten, so dass sie jederzeit hätte kurzfristig eingreifen können. Nach den Ausführungen des Sachverständigen habe es für die Beklagte keinen konkreten Anlass gegeben, die Vergesellschaftung zeitlich zu strecken oder nach ihrem Beginn abzubrechen, da das von A. und B. gezeigte Verhalten als normal zu bewerten sei. Zu Tritten oder Bissen des Ponys gegenüber dem Araberwallach sei es nicht gekommen. Die beiden Pferde seien nicht in unmittelbaren körperlichen Kontakt gekommen, es seien auch keine Anzeichen dafür vorhanden gewesen, dass A. körperlich oder auf Grund der äußeren Gegebenheiten überfordert gewesen sei. Auch eine gesetzliche Tierhalterhaftung der Beklagten gemäß § 833 BGB sei zu verneinen, weil es sich bei deren Pony B. um ein Haustier im Sinne dieser Vorschrift gehandelt habe, das der Erwerbstätigkeit der Beklagten zu dienen bestimmt gewesen sei. Zudem habe die Beklagte den Nachweis erbracht, dass sie bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet habe.Die Klägerin hat nach diesem Hinweisbeschluss ihre Berufung zurückgenommen.(Quelle: OLG Karlsruhe, Pressemitteilung vom 22.02.2011 zum Beschluss 1 U 209/10 vom 07.02.2011)


PFERDERECHT | HAFTUNG | PFERDEHALTER


Ihr Pferd wurde verletzt? Ihr Pferd hat ein anderes Pferd getreten und verletzt? Ihr Pferd wurde vom Tierarzt falsch behandelt?
Nur wer seine Rechte kennt kann sich erfolgreich wehren. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf.
Wir sind für SIE und Ihr PFERD - bundesweit tätig - Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung…
Spezialisierung und fachübergreifende Erfahrung = kompetenter umfassender Rechtsrat für SIE!
Telefon: 06136/762833
info@tierrecht-anwalt.de

Kontaktfeld

Pferderechtsblog / Urteile und News unter:
PFERDEANWALT-PFERDERECHT



pferderecht pferdehalterhaftung

Pferderechtsanwalt, Anwalt, Rechtsanwalt, Rechtsberatung rund um das Pferderecht, Probleme beim Pferdekauf, Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und Umgebung, bundesweit

Kostenlose telefonische Ersteinschätzung
Ihres Falles !

Rechtsanwalt für pferderecht, haftung pferdetritt

Anwalt für Pferderecht / Pferdehalterhaftung
Andreas Ackenheil

Telefon: 06136/762833
info@tierrecht-anwalt.de

Fax: 0 61 36 / 76 32 91

Raiffeisenstrasse 23 a
55270 Klein-Winternheim / Mainz

Facebook: ANWALT FÜR PFERDERECHT
https://www.facebook.com/pferderecht.anwalt/

Google+: 
https://plus.google.com/+Tierrecht-anwaltDe

Twitter: 
https://twitter.com/anwaltTierrecht

Pinterest:
https://www.pinterest.com/tierkanzlei/



IMPRESSUM
DATENSCHUTZ